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Griechenland Juni 2013 : Lesbos

Lesbos oder Lesvos ist die drittgrößte griechische Insel. Große Hotelkomplexe sucht man aber vergebens.

Von der etwas höher gelegenen Hotel Terrasse hat man einen herrlichen Blick auf das Meer.

Für eine schnelle Abkühlung - ein idyllisch gelegener Pool mit Liegen und Poolbar.
Viele Liegen und Schirme am Strand gehören den dahinterliegenden Tavernen. Diese überlassen sie ihren Gästen meist kostenlos.

In Untiefen und vor allen Dingen da wo Steine sind, finden sich oft Seeigel. Hier sollte man ganz besonders vorsichtig sein oder Wasserschuhe anziehen. Tritt man auf einen Seeigel, brechen die Stachel ab und bleiben im Fuß stecken, was sehr schmerzhaft ist und zu eitrigen Entzündungen führen kann.

Blick auf die langgezogene Strandstraße nach Petra. Der Kirchenfelsen ist das Wahrzeichen von Petra.


Zur Marienkirche, Panagia Glykofilousa, auf dem 35 Meter hohen schroffen Felsen, gelangt man über 114 Stufen.

Alleine für den Ausblick auf Petra, besonders abends zum Sonnenuntergang sehr zu empfehlen, lohnt sich der Aufstieg. Die Anfang des 17. Jh. errichtete Kirche geht aus der Zeit des Gattelusi, wahrscheinlich schon davor, aus einem bestehenden Kastell, welches eine kleine Kapelle beherbergt haben soll, hervor.


In ihrer heutigen Form geht die üppig geschmückte, dreischiffige Basilika auf das Jahr 1840 zurück.
Ihr Bau ist mit einer Legende verbunden.

Solche gemütlichen "Hinterhof" Tavernen gibt es einige rund um den Kirchenfelsen.

Abends in Petra lädt die Stadt zum bummeln und zu einem typisch griechischen Abendessen ein.

Auch mit Meerblick kann man romantisch zu Zweit speisen, mit herrlicher Aussicht.

Hier erlebt man noch die typisch griechische Gastfreundschaft mit einem Nachtisch, wie z.B. frischem Obst, selbstgebackenem Kuchen oder einem Ouzo auf Kosten des Hauses.

Was gibt es Schöneres als einen Sonnenunterganz zu Zweit am Meer.

Die festungsartigen Mauern des Klosters Moni Ipsilou dienten in früheren Jahren der Verteidigung.

Im Jahre 802 wurde das, dem heiligen Johannes geweihte, Kloster erbaut. Es beinhaltet ein kleines Museum mit ein paar ehrwürdigen Kunstschätzen. Vom Kloster hat man eine Aussicht über weite Teile der Insel bis zur Türkei. Bei sehr guter Sicht sogar bis zum heiligen Berg Athos.

Der versteinerte Wald erstreckt sich auf einer Fläche von 150 km². Er entstand vor 15-20 Millionen Jahren.

Aufgrund natürlicher Erosion des Vulkangesteins entstanden versteinerte Baumstümpfe.

Zwei Rundwege führen hügelauf und hügelab zu verschiedenen Stämmen. Auf jeden Fall sollte man an Sonnenschutz und was zu trinken denken.
Die meisten Stämme liegen am Boden. Es gibt jedoch auch welche, die beeindruckend empor ragen. Der Baumstamm auf dem rechten Bild hat einen Umfang von mehr als acht Metern. Er befindet sich am entferntesten Punkt vom Eingang.

Das Ende von Lesbos bildet das Dorf Sigri. Hier gibt es keinen Tourismus und selbst die Burg kann man nur von außen betrachten.
Der Besuch des antiken Antissa lohnt nicht wirklich. Außer ein paar Steinen gibt es nichts zu sehen. Dafür hat man den Kieselstrand für sich ganz alleine.

Das 1527 gegründete Kloster Moni Limonos ist das wohl interessanteste Kloster von Lesbos. Vor dem Eingang links befindet sich ein nettes Klosterkaffee.

Die "Zelle" des Klostergründers Ignatios Agalianos. Er wurde Bischof von Mithimna und bald nach seinem Tode heilig gesprochen.

Wenn man zu, der hinter dem Kloster auf einem Berg gelegenen, Kapelle fährt hat man einen schönen Ausblick auf Moni Limonos.
Lesbos ist bekannt für seinen Ouzo, besonders die Umgebung von Plomari. Seit 1860 gibt es dort die Destillerie Barbayanni. Hier gibt es auch ein Ouzo Museum. Hier kann man kann sogar einen Einblick in die Produktion bekommen und natürlich auch den Ouzo, der seit der Gründung nach praktisch unveränderter Produktionsmethode hergestellt wird, probieren.

Der Tempel von Messa besteht nur noch aus Grundmauern und einigen Säulenresten. Der Besuch lohnt nicht wirklich.

Von der Straße aus, die von Kalloni nach Mytilini führt, kann man den ca. 968 m hohen Berg Olympos sehen.

Dank einer griechischen Radio- und Fernsehgesellschaft ist es möglich bis fast ganz oben auf den Olympos zu fahren. Neben den Sendegebäuden gibt es noch eine kleine Kapelle, die dem Propheten Elias geweiht ist, und einen Feuerwachturm. Vom Olympos hat man eine guten Blick auf die beiden Meeresbuchten (Golf von Kalloni und Golf von Gera) von Lesbos.
Rund um den Golf von Kalloni kommen, besonders im Frühjahr, Vogelbeobachter auf ihre Kosten. Über 250 Arten sollen dort gezählt worden sein.
Skopelos liegt auf einer Höhe von 150 m an den Ausläufern des Berges Karionas. Touristen kommen selten in das typisch griechische Dorf.

Hinter der sehenswerten Kirche der heiligen Magdalena gibt es eine kleine Runde Kapelle. Hier befindet sich der Einstieg zu einem frühchristlichen Katakomben System aus der Zeit von 44-310 nach Christus. Hier haben die ersten verfolgten Christen Zuflucht gefunden. Die Kirche und der Eingang sind aber nicht immer offen, man muss schon etwas Glück haben um hineinschauen zu können.
Das Aquädukt von Moria überspannt auf 170 Metern ein weites Olivental. Die dreistöckige, 26 m hohe, Wasserleitung, besaß 17 Bögen die allerdings nicht mehr komplett erhalten sind. Entstanden ist es zwischen dem ersten und dritten Jahrhundert nach Christus und versorgte Mytilini über eine Entfernung von 26 km mit Wasser.

Molivos ist das beliebteste Ferienstädtchen auf Lesbos. Seit den Fünfzigerjahren steht es unter Denkmalschutz.

Durch kopfsteingepflasterte Gassen geht es zur alles überragenden Burg, zu Fuß oder per Esel.

Die Burg (Nr.16) geht in ihren Grundzügen auf die byzantinische Zeit zurück, wurde jedoch später noch erweitert. Heute finden dort noch Konzerte statt. Sehr schön dort zu sehen auf einer Schautafel der Umriss von Lesbos und die weiteren mehr oder weniger gut erhalten Burgen.

Blick von der kleinen Kapelle über die reizvoll gelegene Hafensiedlung Skala Sikamineas

Die frisch gefangenen Tintenfische hängen auf der Leine zum trocknen und warten darauf verspeist zu werden.

In den Tavernen kann man gut Essen und die malerische Aussicht genießen. Nicht erschrecken auch die ortsansässigen Katzen wissen die Fischgerichte zu schätzen und mauzen gerne mal für einen Leckerbissen.
Am südwestlichen Rand des Strandabschnittes, der Inselhauptstadt Mytilini, markiert die Freiheitsstatue den Übergang zum Fährhafen.

Das oberhalb des Zentrums gelegene Kastell, das in einem Pinienwäldchen liegt, besetzt uralten Siedlung Boden. Es entstand vom 6 Jahrhundert bis nach 1462 in drei Bauphasen.

Manche Bauwerke wurden wieder restauriert, darunter ein paar Gebäude und eine unterirdische Halle nebst Zisterne.

Vom Kastell hat man einen schönen Ausblick auf Mytilini und auf die zwei existierenden Häfen.

Von einem, westlich oberhalb des Nordhafens gelegenen Hügel, hat man einen schönen Ausblick auf das Kastell.

Hier ein Blick auf die Prokymaia, am Südhafen von Mytilini. Der Nordhafen westlich vom Kastell spielt kaum noch eine Rolle.
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